Europäische Normen für Handschutz

Für den Handschutz gibt es die europäischen Normen EN 388:2016 und EN 511:2006. Wir erklären, was diese Standards bedeuten. Wählen Sie Arbeitshandschuhe mit der richtigen Zertifizierung.

Zertifiziert nach EN 388:2016 & EN 511:20006

Die europäische Norm EN 388:2003, die gängigste Norm für Arbeitshandschuhe, wurde Ende 2016 zur EN 388:2016 überarbeitet. Diese Norm gilt für alle Arten von Handschuhen, die vor physischen und mechanischen Gefahren durch Abrieb, Schnitte, Stiche und Risse schützen.

Normen liefern unter anderem weitere Informationen über spezifische technische Anforderungen, Leistungen und Schutzniveaus. Die Änderungen sorgen für mehr Klarheit. So können Sie noch besser entscheiden, welche Arbeitshandschuhe für Ihre Tätigkeiten am besten geeignet sind.

Die Norm EN 388:2016 umfasst bis zu sechs separate mechanische Leistungsmerkmale, darunter zwei Werte für die Schnittfestigkeit und das erste Prüfverfahren für die Stoßfestigkeit (neu) im Gegensatz zu den bisherigen vier Leistungsmerkmalen.

Klicken Sie hier, um einen Überblick über die wichtigsten Änderungen der EN 388:2016 zu erhalten.

En 511: 2006 Schutz gegen Kälte

Diese Norm gilt für Handschuhe, die die Hände vor Konvektions- und Kontaktkälte bis zu -50°C schützen. Der Kälteschutz wird durch ein Piktogramm angezeigt, gefolgt von einer Reihe von drei Leistungsstufen, die sich auf spezifische Schutzeigenschaften beziehen.

Überprüfung alle fünf Jahre

Alle fünf Jahre wird geprüft, ob eine PSA-Norm weitere fünf Jahre bestehen bleiben kann oder angepasst werden muss. Dieser Fünfjahresrhythmus wird vom CEN (Comité Européen de Normalisation) vorgegeben.

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